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Europas größter Kupferkonzern Aurubis geht auf Einkaufstour

Wachstum durch Zukauf lautet die Strategie des größten europäischen Kupferkonzerns. 300 Millionen Euro will Aurubis für die Expansion ausgeben.

Aurubis verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 ein operatives Ergebnis vor Steuern (EBT) von 298 Millionen Euro, ein Plus von 40 Prozent Quelle: dpa

Hamburg/DüsseldorfEuropas größter Kupferkonzern Aurubis will sein Wachstum auch durch Akquisitionen vorantreiben. „Wie schon erwähnt, wollen wir uns – neben internem Wachstum – auch durch sinnvolle Zukäufe verstärken“, sagte Aurubis-Chef Jürgen Schachler am Donnerstag auf der Hauptversammlung in Hamburg.

In einem ersten Schritt stockt Aurubis vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden seinen Anteil an der Deutschen Gießdraht auf 100 Prozent auf. Dazu wird Aurubis von Codelco deren 40-prozentigen Anteil an der Firma übernehmen, wie Schachler Ende Januar bereits ankündigt hatte.

Neben Zukäufen sollen Effizienzverbesserungen das Ergebnis vorantreiben. „Für das aktuelle Geschäftsjahr planen wir mit einem Beitrag von zusätzlichen 30 Millionen Euro. Die folgenden Jahre sollen dann mit neuen Projekterfolgen von 60 Millionen Euro und 80 Millionen Euro zur Ergebnisverbesserung beitragen“, so Schachler.

Zusätzlich zu den Beiträgen des Ergebnisverbesserungsprogramms plant der Manager bis zum Jahr 2022/23 eine Steigerung des operativen Gewinns (Ebitda) um 200 Millionen Euro aus internen und externen Wachstumsprojekten.

Der Start ins laufende Bilanzjahr 2017/18 (per Ende September) sei gut gelungen. „Mit einem operativen Ergebnis von 79 Millionen Euro haben wir den Schwung des vorigen Geschäftsjahres mit in das neue hinübergenommen“, sagte Schachler mit Blick auf das abgelaufene erste Quartal. Im Gesamtjahr rechne er mit einem „auf dem sehr guten Vorjahresniveau liegenden operativen EBT.“

Aurubis verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/17 ein operatives Ergebnis vor Steuern (EBT) von 298 Millionen Euro, ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Aktionäre, darunter der Stahlkonzern Salzgitter, erhalten eine um 20 Cent auf 1,45 Euro je Aktie angehobene Dividende.

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