Festo 20 bis 30 Prozent der Maschinenbauer von Krise bedroht

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Eberhard Veit, Chef des schwäbischen Maschinenbauers Festo und Vorstand des Branchenverbandes VDMA, rechnet mit massiven Einbrüchen in der Branche.

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Vor allem dass Auf- und Abschwung nicht mehr fünf bis acht Jahre, sondern nur noch zwei bis drei Jahre auseinanderliegen, beunruhigt Veit: „Das ist brandgefährlich, denn Innovationszyklen bedingen drei bis vier Jahre Durchhaltevermögen.“ In Zukunft drohe ein Teufelskreis: „Besorgte Unternehmen brechen beim anstehenden Abschwung den Entwicklungsprozess vorzeitig ab, oder im schlimmeren Fall verkaufen sie dann womöglich ihre begonnenen Innovationen, vielleicht sogar ins Ausland“, warnt Veit und fordert Staatsgelt für eine Agenda 2025. Es sei Aufgabe der Politik, Unternehmen zu belohnen, die Innovationen in Deutschland realisieren. Veit: „Dazu zähle ich wirtschaftliche „Anreizsysteme“ – auch steuerliche – für Forschung und Entwicklung.“

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