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Finanzinvestor EQT gewinnt Bieterkampf um Desinfektionshersteller Schülke

Die Coronakrise hatte das Interesse an dem Desinfektionsmittelhersteller befeuert. Eigentümer Air Liquide könnte 900 Millionen Euro einnehmen.

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Die Firma vertreibt ihre Produkte in mehr als 100 Ländern und produziert neben Deutschland auch in Frankreich und Brasilien. Quelle: dpa

Der schwedische Finanzinvestor EQT hat sich im Bieterwettkampf um den deutschen Desinfektionsmittelhersteller Schülke durchgesetzt. EQT führt mit dem französischen Industriegasekonzern Air Liquide exklusive Verhandlungen über den Kauf von Schülke, wie der Finanzinvestor am Dienstag mitteilte. Der Abschluss des Deals scheint nur noch eine Formalie, Schülke-Chef Christian Last begrüßte EQT bereits als neuen Partner.

Der Ausbruch des Coronavirus hatte den Bieterwettbewerb um den Hersteller von Desinfektionsprodukten für Hände, Haut und Oberflächen befeuert. Einem Insider zufolge legt EQT 900 Millionen Euro auf den Tisch. Air Liquide, die Schülke im Herbst zum Verkauf gestellt hatte, hatte sich Insidern zufolge zuletzt einen Verkaufserlös von einer Milliarde Euro erhofft.

EQT-Partner Matthias Wittkowski erklärte, der Finanzinvestor sei sich seiner Verantwortung in der Coronakrise bewusst und werde sicherstellen, dass Schülke über alle Ressourcen für den Kampf gegen das Virus verfüge.

Die 1889 in Hamburg gegründete Schülke beschäftigt weltweit mehr als 1250 Mitarbeiter. Die Firma vertreibt ihre Produkte in mehr als 100 Ländern und produziert neben Deutschland auch in Frankreich und Brasilien.

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