Fipronil-Skandal: Lebensmittelüberwachung chronisch unterbesetzt

exklusivFipronil-Skandal: Lebensmittelüberwachung chronisch unterbesetzt

von Christian Ramthun

Die Lebensmittelüberwachung kann ihren gesetzlichen Auftrag nur lückenhaft erfüllen. Wegen Personalmangels würden die rund 2500 Kontrolleure nicht einmal 50 Prozent der risikoorientierten Kontrollen durchführen.

Die deutsche Lebensmittelüberwachung kann ihren gesetzlichen Auftrag nur lückenhaft erfüllen. Wegen chronischen Personalmangels würden die rund 2500 Kontrolleure „nicht einmal 50 Prozent der risikoorientierten Kontrollen, die wir durchführen müssten, bewältigen“, sagte die Vorsitzende des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure, Anja Tittes, der WirtschaftsWoche. Es fehlten 1200 bis 1500 Mitarbeiter. Auch der Bundesverband  Verbraucher Initiative spricht von einer „totalen Überlastung“. Laura Gross, bei dem Verband für Lebensmittel zuständig, sagte dem Magazin, dass der Skandal um Fipronil-belastete Eier viele Kräfte binde und staatliche Kontrollen anderer Lebensmittel stark eingeschränkt seien: „Kriminelle würden derzeit noch weniger auffallen.“

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