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Flugzeugbauer Boeing hat kein Flugzeug im September verkauft

Der US-Flugzeugbauer steckt weiter in der Krise. Im vergangenen Monat verkaufte Boeing kein Flugzeug. Das liegt nicht nur an der Corona-Pandemie.

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Der US-Flugzeugbauer Boeing steckt tief in seiner Krise fest: Im September verkaufte der Konzern kein einziges Flugzeug, wie er am Dienstag bekannt gab. Die Krise ist teils durch die Probleme beim Modell 737 Max selbst gemacht. Verstärkt wurde sie durch den globalen Einbruch im Luftverkehr infolge der Corona-Pandemie.

Boeing teilte mit, dass im vergangen Monat drei 737-Max-Bestellungen storniert und 48 weitere Bestellungen zurückgezogen worden seien, weil die Airline-Kunden nicht absehen können, ob sie die Deals angesichts finanzieller Probleme aufrechterhalten können.

In den Auftragsbüchern stehen in diesem Jahr 67 Flugzeugbestellungen – aber 448 Kündigungen von Max-Verträgen wegen der wirtschaftlichen Turbulenzen in der Luftfahrtindustrie.

Ausgeliefert wurden im September elf Maschinen, meist des Modells 787, teilte Boeing weiter mit. Im Vorjahresmonat waren es noch 25 Auslieferungen. Bis zum 30. September seien 2020 insgesamt 98 Flugzeuge geliefert worden, im gleichen Zeitraum 2019 waren es 301.

Boeing hat in diesem Jahr Tausende Beschäftigte entlassen. Staatshilfe wegen der Corona-Pandemie nahm das Unternehmen nicht an, sondern versuchte, sich mit privaten Milliardenkrediten gegen den Abschwung zu stemmen.

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