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Fünf Fakten Die Stärken des Henkel-Konzerns

Der Hersteller von Persil-Waschmittel und Schwarzkopf-Shampoo hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 mehr verdient. Ein Blick auf die Stärken des Konsumgüter-Giganten.

Ausgewogenes Geschäftsmodell und regionale PräsenzHenkel verfügt mit dem Konsum- und dem Industriegeschäft über zwei starke Säulen, die das Unternehmen auch in konjunkturschwachen Zeiten vergleichsweise krisenresistent gemacht hat und weiterhin machen dürfte.  Auf der einen Seite die allseits bekannten Marken wie Persil, Pril oder Schwarzkopf für die Konsumenten, andererseits das stark industrielastige Klebstoffgeschäft. Zudem ist es Henkel über die Jahre gelungen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Präsenz in den gesättigten, westeuropäischen Märkten und den wachstumsstärkeren, aber auch volatileren Wachstumsregionen wie Afrika, Lateinamerika oder Asien aufzubauen. 43 Prozent der Henkel-Konzernerlöse werden in den Wachstumsregionen erzielt. Quelle: dpa
MarkenpolitikFokussierung auf die starken Top-Brands und Reduzierung der Markenanzahl in den letzten Jahren von rund 1000 auf weit unter 400. Das ermöglicht einen effizienteren Einsatz von Marketingmitteln. Bis 2016 sollen die Top 10-Marken rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes erzielen. 2012 waren es rund 46 Prozent. Um seine Innovationsfähigkeit stärker an der wachsenden Kundenbasis in den Wachstumsregionen auszurichten, wird Henkel sieben neue Forschungs- und Entwicklungszentren in Pune (Indien), Seoul (Korea), Dubai, Moskau (Russland), Johannesburg (Südafrika), São Paulo (Brasilien) und Toluca (Mexiko) errichten. Quelle: dpa
ProfitabilitätIn den vergangenen Jahren ist es dem Düsseldorfer Konsumgüterkonzern gelungen die Effizienz konstant zu verbessern und die Margen kontinuierlich zu steigern. So stieg etwa die konzernweite, bereinigte Ebit-Marge von 10,3 in 2008 auf 15,4 Prozent im Jahr 2013. Im laufenden Jahr erwartet Henkel die bereinigte Ebit-Marge bei etwa 15,5 Prozent. Quelle: dpa
Finanzielle StärkeHenkel ist es im vergangenen Jahr weiter gelungen, die Nettofinanzposition zu verbessern. So verfügt Henkel statt einer Nettoverschuldung über eine Nettogeldanlage von 959 Millionen Euro. Das bietet Raum für weitere strategische Schritte. Quelle: dpa
Klare Strategien und ZieleHenkel verfügt über eine sehr klare Strategie und Ziele, die konsequent in die gesamte Organisation kommuniziert wurden. Jeder Mitarbeiter weiß daher genau, wohin die Reise geht und kann seinen Beitrag dazu leisten. In vielen Mitarbeiterversammlungen und Townhall-Meetings wird Konzernchef Kasper Rorsted nicht müde, die für 2016 formulierten Ziele transparent zu machen: Bis 2016 will Henkel seinen Umsatz auf 20 Milliarden Euro steigern, davon sollen 10 Milliarden Euro in den Wachstumsmärkten erzielt werden und für das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie (EPS) wird bis 2016 im Durchschnitt ein jährliches Wachstum von 10 Prozent angestrebt.  Zwischen 2008 und 2012 war es ihm bereits gelungen, alle seinerzeit formulierten Ziele punktgenau abzuliefern. Quelle: dpa
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