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General Electric GE will angeblich seine Lokomotivensparte loswerden

Der neue GE-Chef John Flannery steht nach der Vorstellung schlechter Quartalszahlen bereits gewaltig unter Druck. Einem Medienbericht zufolge will sich der Mischkonzern von seiner Lokomotivensparte trennen.

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Einem Medienbericht zufolge will sich der Konzern von seiner Lokomotivensparte trennen. Quelle: AP

New York Seit gut einem Jahrhundert verkauft General Electric Lokomotiven. Damit könnte bald Schluss sein. Nach Angaben des „Wall Street Journal“ will der Mischkonzern die Sparte GE Transportation loswerden. Zur Debatte stehen ein Verkauf, eine Abwicklung als eigenständiges Unternehmen an die Börse oder eine Partnerschaft mit einem Konkurrenten. Laut Nachrichtenagentur Reuters ist auch das IT-Geschäft in der Gesundheitssparte ein Verkaufskandidat.

General Electric ist einer der größten Lokomotivenhersteller der Welt. Allerdings ist das Geschäft zyklisch, derzeit ist die Nachfrage schwach. Auch drängt der chinesische Weltmarktführer CRRC in den Markt. In den ersten neun Monaten 2017 fiel der Umsatz von GE Transportation um acht Prozent. Im vergangenen Jahr setzte die Sparte 4,7 Milliarden Dollar um. Insgesamt erlöste General Electric rund 124 Milliarden Dollar.

Vor kurzem verkündeten Siemens und Alstom die Fusion ihrer Bahntechniksparten zu einer neuen weltweiten Nummer zwei mit gut 15 Milliarden Euro Umsatz und 62.000 Mitarbeitern. Siemens hält an dem Gemeinschaftsunternehmen knapp über 50 Prozent. Der neue Konzern unter dem Dach von Alstom wird den Namen Siemens Alstom tragen.

Damit bleibt für General Electric als Fusionspartner nur noch der kanadische Anbieter Bombardier. Details könnten am 13. November vorgestellt werden. Dann wird Vorstandschef John Flannery auf einer Investorentagung seine Pläne vorstellen. „Wir werden Maßnahmen einleiten, um den Cash Flow 2018 und danach signifikant zu steigern“, sagte Flannery bei der Verkündigung schwacher Quartalszahlen.

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