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General Electric Umsatzschwund enttäuscht Anleger

Der Siemens-Rivale General Electric machte im vierten Quartal verglichen zum Vorjahreswert gut zwei Prozent weniger Umsatz. Analysten hatten mit einem anderen Ergebnis gerechnet.

Für den Siemens-Rivalen General Electric stand das vergangene Jahr im Zeichen der Neuausrichtung. Quelle: REUTERS

Das schwache Ölgeschäft bereitet dem Siemens-Rivalen General Electric (GE) weiterhin Probleme. Im vierten Quartal sank der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um gut zwei Prozent auf 33,1 Milliarden Dollar (31,1 Mrd Euro), wie der Konzern am Freitag mitteilte. Die Bilanz litt stark unter der Öl- und Gas-Sparte, wo die Erlöse um 22 Prozent schrumpften. Analysten hatten mit mehr Umsatz gerechnet.

Es gab allerdings auch Lichtblicke: So machte der Industrieriese etwa gute Geschäfte mit Stromerzeugung, Erneuerbaren Energien und Ausrüstungsgütern für die Luftfahrt. Unter dem Strich brach der Konzerngewinn im Jahresvergleich von 6,3 auf 3,7 Milliarden Dollar (3,5 Mrd Euro) ein. Wegen eines großen Konzernumbaus sind die Zahlen allerdings schwer vergleichbar. Der Überschuss aus dem fortgeführten Geschäft stieg um über ein Drittel auf 3,7 Milliarden Dollar.

Für GE stand das vergangene Jahr im Zeichen der Neuausrichtung. Nach schlechten Erfahrungen in der Finanzkrise hat der Konzern sich aus dem Geschäft mit Finanzdienstleistungen weitgehend zurückgezogen und in großem Stil Firmenanteile verkauft. Durch die Rückbesinnung auf das industrielle Kerngeschäft hängt GE stark von der Öl- und Gasindustrie ab, die unter dem niedrigen Ölpreis ächzte. Für 2017 bestätigte der Konzern seine Geschäftsprognose und stellt einen Gewinnanstieg auf 1,60 bis 1,70 Dollar je Aktie in Aussicht.

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