Gewinnzuwachs Linde verdient im ersten Quartal deutlich mehr

Der Industriegase-Konzern ist dank der Übernahme des US-Gesundheitsdienstleisters Lincare mit einem Gewinnzuwachs in das Jahr gestartet. Das Unternehmen schnitt deutlich besser ab als von Analysten erwartet.

Zehn Unternehmen, die 2013 große Sprünge machen
Mit den Baggern und Geräten von Sany wird Asiens neuer Wohlstand gebaut: Der größte chinesische Hersteller von Baumaschinen ist zugleich die Nummer sechs weltweit. 2011 erzielte das Unternehmen Umsätzen von 12,6 Milliarden Dollar. 2012 kaufte Sany den deutschen Traditionshersteller Putzmeister ins Portfolio - und damit auch dessen Know-how. Quelle: REUTERS
Die malaysische Fluglinie hat sich als Pionier im Billig-Segment etabliert. Dieses Konzept wird konsequent weitergeführt, nirgendwo weltweit sind die Kosten laut Boston Consulting pro Sitzplatz niedriger. 1,4 Milliarden Dollar Umsatz verzeichnete Air-Asia 2011. Im vergangenen Jahr ging eine Order an Flugzeugbauer Airbus – 375 Maschinen sollen das Wachstum ankurbeln. Quelle: dpa
In der Vergangenheit ist Petro-China kräftig auf Shoppingtour gegangen: So kaufte es als größtes Öl-Unternehmen in staatlichem Besitz Anteile an der Ineos Group, sowie gemeinsam mit Shell Teile von Arrow Energy im Wert von drei Milliarden Dollar. Der Jahresumsatz liegt heute bereits bei 313,3 Milliarden Dollar – ein kräftiger Anstieg ist nach Einschätzung der Boston Consulting Group-Experten sehr wahrscheinlich. Quelle: dpa
Mit Hygieneartikeln hat der Inder Adi Godrej sein Unternehmen groß gemacht, dessen Gründer und Namensgeber er ist. In 75 Ländern werden Produkte der Godrej Group verkauft – Schwerpunkte sind Indien und Lateinamerika. Quelle: dpa
Vimpelcom wurde in Russland gegründet und macht dort auch den größten Umsatz (40 Prozent) – der Firmensitz des Mobilfunkunternehmens aber liegt in Amsterdam. Im letzten Jahr gab es verschiedene Zukäufe, dazu zählt auch die italienische Wind Telecom, sowie die Anteilsmehrheit an der ägyptischen Orascom Telecomo Holding. Quelle: REUTERS
Mit Gewinnen von 2,8 Milliarden Dollar ist Alibaba das größte E-Commerce-Unternehmen Chinas. Die Strategie: Einerseits eine Ausrichtung auf Privatkunden, andererseits aber auch auf Unternehmen abgestimmte Angebote. So nimmt Alibaba nun deutlich an Fahrt auf. Quelle: Presse
Als Mitglied der Star Alliance orientiert sich Turkish Airlines eher am Premium-Markt. In diesem Zusammenhang unterhält das Unternehmen eine Vielzahl von Kooperationen, von Istanbul werden 91 Ziele angeflogen. Ihre Ambitionen haben die Türken erst kürzlich deutlich gemacht: 2023 will man Weltmarktführer in der Flugbranche sein. Quelle: REUTERS
In Südafrika ist MTN Group der Platzhirsch im mobilen Telefonmarkt und generiert immerhin 60 Prozent des eigenen Gewinns. Außerdem gibt es aber auch Lizenzen für 21 weitere Länder – von Südamerika bis in den Nahen Osten. Quelle: rtr
Auch hier wird Erfolg aufgrund vielversprechender Zukäufe prognostiziert: Goldwind aus China hat sich bei verschiedenen Unternehmen mit kleineren Anteilen eingekauft. Derzeit produziert Goldwind neun Prozent der Turbinen weltweit und ist damit die Nummer zwei im Windkraft-Markt. Quelle: Presse
Sinopec ist größter Hersteller von Industriegasen in China und profiliert sich weltweit mit Zukäufen: So zählen seit kurzem Anteile zweier kanadischer Gase-Hersteller zum Unternehmensportfolio. Quelle: rtr

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sei von Januar bis Ende März um 12,6 Prozent auf 953 Millionen Euro gestiegen, teilte das Dax-Unternehmen am Montag in München mit. Damit übertraf Linde die Schätzungen der Analysten. Sie hatten Linde nur 921 Millionen Euro zugetraut. Der Überschuss nahm im Auftaktquartal um zehn Prozent auf 340 Millionen Euro zu.

Der nach der französischen Air Liquide zweitgrößte Hersteller von Industriegasen setzte von Januar bis März 3,99 Milliarden Euro um - ein Plus von 10,3 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 318 Millionen Euro nach 282 Millionen im Vorjahr. Der Umsatz kletterte um 10,3 Prozent auf 3,985 Milliarden Euro.

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Konzernchef Wolfgang Reitzle bekräftigte die kurz- und mittelfristigen Ziele für das Unternehmen: Linde will 2013 bei steigenden Umsätzen ein operatives Ergebnis von mindestens vier Milliarden Euro erzielen. Im Jahr 2016 soll ein operatives Konzernergebnis von mindestens fünf Milliarden Euro in den Büchern stehen.

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