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Giovanni Castellucci Atlantia-Chef tritt auf Druck der Benetton-Familie zurück

Giovanni Castellucci gebe seinen Posten nach 13 Jahren ab, teilte Atlantia mit. Gegen den Konzern und seine Manager laufen Ermittlungen wegen des Brückeneinsturzes im vergangenen Jahr.

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Castellucci wird eine Abfindung von rund 13 Millionen Euro erhalten. Quelle: Reuters

Der Chef des italienischen Infrastrukturkonzerns ist nach dem Skandal um den Brückeneinsturz in Genua auf Druck der Eigentümerfamilie Benetton zurückgetreten. Giovanni Castellucci gebe seinen Posten nach 13 Jahren ab, teilte Atlantia am Dienstag mit.

Gegen den Konzern und seine Manager laufen Ermittlungen wegen des Brückeneinsturzes im vergangenen Jahr, bei dem 43 Menschen ums Lebens kamen. Untersuchungen des Unglücks brachten gefälschte Sicherheitsberichte über die von Atlantia betriebenen Brücken ans Licht.

„Wir sind seit vergangener Woche in einem Schockzustand über das, was aus den Berichten der Polizei hervorgeht“, sagte Luciano Benetton. Castellucci werde eine Abfindung von rund 13 Millionen Euro erhalten, müsse diese aber zurückzahlen, wenn „eindeutige Beweise für grobe Fahrlässigkeit zum Nachteil des Konzerns ans Licht kämen“, teilte Atlantia mit. Bis zur Ernennung eines neuen Chefs wird der Konzern von einem Komittee aus fünf Direktoren geleitet.

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