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Glyphosat Erneuter Prozess gegen Bayer-Tochter Monsanto

Im August hatte ein Gericht den von der Bayer-Tochter Monsanto hergestellten Unkrautvernichter Glyphosat für die Krebserkrankung eines Klägers verantwortlich gemacht. Quelle: dpa

Seit ein Gericht im August Glyphosat für die Krebserkrankung eines Klägers verantwortlich gemacht hatte, brach die Aktie des Herstellers Bayer ein. Nun soll in den USA ein neuer Prozess folgen.

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In den USA ist ein weiterer Prozess wegen der angeblich krebserregenden Wirkung des Unkrautvernichters Glyphosat angesetzt worden. Das Verfahren gegen den Hersteller, die Bayer-Tochter Monsanto, beginnt am 18. März, wie aus Dokumenten eines Gerichts in Kalifornien hervorgeht. Geklagt hatte ein Paar, das das glyphosathaltige Herbizid Roundup regelmäßig von 1975 bis 2011 eingesetzt hatte. Bei beiden wurde Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert.

Erst im Oktober hatte ein US-Gericht überraschend ein Urteil gegen Monsanto bestätigt, in dem erstmals Glyphosat für die Krebserkrankung eines Klägers verantwortlich gemacht wurde.

Die Strafsumme wurde aber von zunächst 289 Millionen Dollar auf 78 Millionen Dollar verringert. Seit dem ersten Urteil im August brach der Bayer-Aktienkurs um fast 30 Prozent ein.

Monsanto weist die Vorwürfe zurück. Bayer hat immer wieder beteuert, das Glyphosat sicher sei. Am Dienstag teilte der Konzern mit, in den USA seien derzeit mehr als 9000 Klagen wegen Glyphosat anhängig. Glyphosat zählt zu den am meisten eingesetzten Unkrautvernichtern in der Landwirtschaft.

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