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Grafitkonzern SGL droht Abstieg in den SDax

Exklusiv

Schlechte Nachrichten beim Grafitspezialisten SGL: Das Unternehmen droht aus dem MDax zu fliegen.

Haupteingang des SGL-Carbon-Werks Quelle: dpa

Der Wiesbadener Grafitspezialist SGL wird voraussichtlich aus dem MDax fliegen. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, geht dies aus Analysen der Landesbank Baden-Württemberg sowie des Frankfurter Bankhauses Close Brothers Seydler hervor. Quandt-Erbin Susanne Klatten ist ebenso wie BMW und VW als Großaktionärin an dem Unternehmen beteiligt.

Die Deutsche Börse entscheidet am 3. September über den Abstieg, wenn sie turnusgemäß die Zusammensetzung ihrer Börsenindizes überprüft. Wichtige Kriterien sind der Börsenumsatz sowie der Börsenwert des Streubesitzes. Nach dem Katastrophenjahr 2013, als Umsatz und Gewinn einbrachen, war der Kurs der SGL-Aktie deutlich gefallen.

Neben SGL dürfte sich der Küchenausrüster Rational künftig im weniger imageträchtigen SDax, dem Auswahlindex für kleinere Unternehmen, wiederfinden. Dafür könnten das Immobilien-Unternehmen Deutsche Annington und der Gabelstapler-Spezialist Kion in den MDax aufrücken.

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