Gute Baukonjunktur HeidelbergCement steigert Gewinn

HeidelbergCement profitiert von der guten Konjunktur. Der Baustoffkonzern konnte seinen Umsatz um mehr als acht Prozent steigern, der Gewinn wuchs um 13 Prozent.

Zementsäcke des Baustoffherstellers HeidelbergCement Quelle: dapd

Die gute Baukonjunktur weltweit und mildes Wetter haben dem Baustoffkonzern HeidelbergCement zu einem deutlichen operativen Gewinnanstieg verholfen. Bei einem Umsatzplus von bereinigt 8,4 Prozent stieg der operative Gewinn im vergangenen Jahr auf vergleichbarer Basis um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,6 Milliarden Euro. "2014 war für HeidelbergCement operativ das mit Abstand beste Jahr seit der Finanzkrise", erklärte Vorstandschef Bernd Scheifele zu den am Dienstag bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen.

Die robuste Baukonjunktur in den Schlüsselmärkten Westeuropa und Nordamerika werde auch in diesem Jahr die Nachfrage nach Zement, Kies oder Beton ankurbeln. Die Kurpfälzer rechnen zudem mit Rückenwind vom schwächeren Euro-Kurs und dem niedrigeren Ölpreis, der die energieintensive Zementproduktion verbilligt.

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HeidelbergCement rechnete aus den Zahlen die Beiträge des vor Kurzem verkauften Bauproduktegeschäfts heraus. Kurz vor Weihnachten hatte der Konzern die einst mit dem britischen Unternehmen Hanson übernommene Sparte für 1,4 Milliarden Dollar an den Finanzinvestor Lone Star verkauft. Nach den internationalen Standards zur Rechnungslegung IFRS durften die nicht fortgeführten Aktivitäten nicht mehr bilanziert werden.

Nach einer um das Bauproduktgeschäft bereinigten Prognose von Banken, die HeidelbergCement selbst erfasst hat, erwarteten Analysten einen Jahresumsatz von 12,37 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis von 1,58 Milliarden Euro. Das vierte Quartal schloss der Zement- und Kiesproduzent besser ab als vorhergesagt: Das operative Ergebnis betrug bereinigt 442 Millionen Euro bei einer Prognose von 434 Millionen Euro.

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