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HalbleiterAMS Osram erwartet schwächeres Quartal

Beim österreichischen Halbleiter-Konzern AMS Osram hält die Durststrecke erst einmal an. Erst für das zweite Halbjahr sei AMS Osram „vorsichtig optimistisch“. 02.05.2023 - 10:45 Uhr

AMS Osram

Foto: REUTERS

Im ersten Quartal lag der Umsatz des Halbleiter-Konzerns AMS Osram mit 927 Millionen Euro zwar im Rahmen der Erwartungen, aber um mehr als ein Viertel unter dem Vorjahresniveau, wie das Unternehmen aus Premstätten bei Graz am Dienstag mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) brach um 60 Prozent auf 50 Millionen Euro ein, die operative Umsatzrendite lag mit 5,4 Prozent in der erwarteten Spanne (vier bis sieben Prozent). Für das laufende zweite Quartal erwartet der neue AMS-Osram-Chef Aldo Kamper aber noch einmal einen Umsatzrückgang auf 800 bis 900 Millionen Euro – auch aufgrund der letzten Verkäufe von Osram-Teilen – und eine Marge von drei bis sechs Prozent.

Erst für das zweite Halbjahr sei AMS Osram „vorsichtig optimistisch“, hieß es in der Mitteilung. Die Nachfrage aus der Autoindustrie sei zuletzt leicht zurückgegangen, am stärksten schlägt sich aber die Schwäche des Apple-Zulieferers im Smartphone-Geschäft in den Zahlen nieder. „Unsere Märkte sind nach wie vor herausfordernd, und ungünstige Nachfragetrends wirken sich negativ auf unser Geschäft aus“, sagte der frühere Osram-Manager Kamper, der vor kurzem vom Autozulieferer Leoni zurückgeholt worden war.

Er wolle nun „einen Weg definieren, um die unbefriedigenden finanziellen Ergebnisse zu adressieren und das Potenzial unseres Unternehmens umfassend zu erschließen“, kündigte der neue Chef an. Unter dem Strich schrieb AMS Osram im ersten Quartal 134 Millionen Euro Verlust. Die Aktie brach zu Handelsbeginn um sieben Prozent ein.

Kamper erklärte die Verkäufe von Teilen des Münchner Licht-Konzerns Osram für beendet, den AMS für mehr als vier Milliarden Euro geschluckt hatte. Sie hätten 600 Millionen Euro eingebracht. Von den erhofften Einsparungen und Synergien von 350 Millionen Euro durch die Übernahme seien 305 Millionen Euro bereits realisiert – bei Integrationskosten von 190 Millionen.

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rtr
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