Hauptversammlung International-Rectifier-Kauf soll sich rasch für Infineon auszahlen

Infineon will seinen Umsatz 2015 um 12 Prozent steigern. Dabei sollen die Ergebnisbeiträge vom kürzlich erworbenen Rivalen International Rectifier helfen.

Infineon kauft US-Konkurrenten Rectifier. Quelle: dpa

Der Chipkonzern Infineon erwartet rasche Ergebnisbeiträge vom jüngst übernommenen Rivalen International Rectifier. "Wir gehen davon aus, dass International Rectifier bereits in diesem Geschäftsjahr positiv zum Segmentergebnis des Konzerns beitragen wird", sagte Vorstandschef Reinhard Ploss am Donnerstag auf der Hauptversammlung in München. Bis 2017 werde das US-Unternehmen mindestens auf das Umsatzrenditeziel von 15 Prozent getrimmt, das für Infineon insgesamt gelte, bekräftigte Ploss. Zuletzt hatte International Rectifier eine operative Marge von lediglich etwa sieben Prozent erwirtschaftet.

Der Umsatz von Infineon, der im vergangenen Jahr auf 4,3 Milliarden Euro zulegte, soll im laufenden Geschäftsjahr 2014/15 im bisherigen Geschäft um zwölf Prozent wachsen. Hinzu kommt das erst vor Kurzem konsolidierte Geschäft des für rund drei Milliarden Dollar übernommenen US-Unternehmens. International Rectifier hatte im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Dollar erlöst. Eine Prognose für den neuen Gesamtkonzern kündigte Infineon für den 5. Mai an. Dann sollen auch die Halbjahreszahlen veröffentlicht werden.

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