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Haushaltsgerätehersteller Miele setzt mehr als drei Milliarden Euro um

In Deutschland erzielten die Gütersloher ein Drittel des Umsatzes. Auch die Märkte in Übersee wachsen. Der Elektronikkonzern spürt allerdings die konjunkturellen Rückgänge in Südeuropa.

Das gute Geschäfte in Deutschland und in Asien konnten die Umsatzeinbußen von Miele in Südeuropa ausgleichen. Quelle: dpa/dpaweb

Gewaschen und gekocht wird immer: Trotz der weltweiten Wirtschaftsturbulenzen hat der Hausgeräte-Hersteller Miele im Geschäftsjahr 2011/2012 einen neuen Rekordumsatz erzielt. Insgesamt steigerte das Unternehmen seinen Absatz um 3,1 Prozent erstmals auf über drei Milliarden Euro, wie es am Montag mitteilte. Auf dem deutschen Heimatmarkt verzeichnete der Gütersloher Familienkonzern ein Umsatzplus von 5,5 Prozent auf 912 Millionen Euro. Gefragt waren hier vor allem hochwertige Kücheneinbaugeräte.

Im Ausland stieg der Umsatz um 2,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Der Hausgerätehersteller hat allerdings die Krise in den südeuropäischen Ländern zu spüren bekommen. In Griechenland, Portugal, Spanien und Italien habe es zum Teil deutliche Einbrüche gegeben. Wichtige Auslandsmärkte wie die USA, Russland und Asien hätten jedoch wieder zugelegt.

Für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 ist die Unternehmensführung laut Mitteilung „verhalten optimistisch“ und plant mit einem „moderaten Wachstum“. Wegen der Schuldenkrise sei eine belastbare Prognose aber kaum möglich. Angaben zum Gewinn macht das Familienunternehmen traditionell nicht.

Miele beschäftigt weltweit rund 16.700 Mitarbeiter.

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