Hella-Übernahme durch Faurecia „Immer offen für einen Dialog mit Mitgesellschaftern“

Faurecia-Chef Patrick Koller Quelle: Imago

Nach der Übernahme des Lichtspezialisten Hella steht die Frage im Raum, ob Mehrheitsgesellschafter Faurecia das Hella-Aktienpaket von Paul E. Singer vom Hedgefonds Elliott kaufen würde. Zudem sollen bald Vertreter von Faurecia in den Hella-Aufsichtsrat einziehen.

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Nach der Übernahme der Mehrheit am Lichtspezialisten Hella hält sich Patrick Koller, Chef des Zuliefererkonzerns Faurecia, bedeckt über den Ankauf weiterer Aktien: Paul E. Singer vom Hedgefonds Elliott hält gut zehn Prozent an Hella. Auf die Frage, ob er diese Aktien kaufen wolle, sagte Koller der WirtschaftsWoche in einem Interview lediglich, dass er „immer offen für einen Dialog mit unseren Mitgesellschaftern“ sei. 

Schon bald sollen zudem Vertreter von Faurecia in den Hella-Aufsichtsrat einziehen: Zeitnah würden diese vom Registergericht bestellt, so Koller. Er selber sei aber nicht drunter: „Das ist nicht geplant. Allerdings werden zeitnah sechs Personen von Faurecia in den Aufsichtsrat von Hella einziehen.“

Mit Hella will Koller wachsen: Bis 2025 würden bis zu neun Milliarden Euro Umsatz hinzukommen. 60 Prozent davon sehe man „bereits heute in unseren Auftragsbüchern“ bei Hella und Faurecia – so werde man auch „mehr Marktanteile bekommen“. Zudem werde man Personal einstellen: „Wir haben sehr großes Wachstum vor uns. Wir werden Mitarbeiter einstellen müssen. Dazu muss Lippstadt aufgewertet werden“, sagte Koller mit Blick auf den Hella-Hauptsitz. Man wolle auch in den Standort Lippstadt investieren. Wie viel, sei noch nicht bezifferbar.

Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Faurecia-Chef Patrick Koller.

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