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Hellman & Friedman Großaktionär treibt Ausstieg bei Scout24 voran

Zehn Millionen Aktien von Scout24 hat der US-Finanzinvestor Hellman & Friedman verkauft - zum wiederholten Male. Damit dürfte die Firma weniger als zehn Prozent an der Internet-Kleinanzeigenbörse halten.

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Der US-Großaktionär Hellman & Friedman treibt den Ausstieg bei Scout24 voran. Quelle: dpa

München Der US-Finanzinvestor Hellman & Friedman nähert sich mit großen Schritten dem endgültigen Ausstieg bei der Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24. Zusammen mit der Management-Holding MEP verkaufte Hellman & Friedman am Montagabend weitere zehn Millionen Scout24-Aktien für zusammen 344,5 Millionen Euro an institutionelle Investoren.

Die mit der Platzierung beauftragten Banken Credit Suisse und Morgan Stanley teilten den Investoren mit, der Preis werde bei 34,45 Euro je Aktie liegen. Das ist ein Abschlag von 3,2 Prozent zum Xetra-Schlusskurs. Erst im Oktober hatten Hellman & Friedman und MEP zehn Millionen Scout24-Aktien auf den Markt geworfen und damit 341 Millionen Euro erlöst.

Der US-Investor hatte vor der jüngsten Platzierung noch 14,1 Prozent an Scout24 gehalten und dürfte nun deutlich unter zehn Prozent fallen. Hellman & Friedman hatte den Betreiber der Portale Autoscout24 und Immobilienscout24 vor gut zwei Jahren an die Börse gebracht und seither regelmäßig Aktien auf den Markt geworfen. Hinter der MEP, die zuletzt 2,1 Prozent hielt, stehen ehemalige und aktuelle Manager von Scout24.

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