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Hersteller von Anhängerkupplungen Kartellamt untersagt Autozulieferer Westfalia die Fusion

Nach einer Prüfung des Kartellamts zieht Westfalia die geplante Fusion mit dem Konkurrenten Brink zurück. Der Zusammenschluss wäre untersagt worden.

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Die Wettbewerbshüter haben starke Bedenken bezüglich einer Fusion von Westfalia und Brink geäußert. Quelle: dpa

Bonn Der Anhängerkupplungs-Hersteller Westfalia aus Rheda-Wiedenbrück wird wegen Bedenken des Bundeskartellamts nicht mit dem Konkurrenten Brink aus den Niederlanden fusioniert. Die Unternehmen hätten ihre Fusionsanmeldung zurückgenommen, teilte das Kartellamt am Montag in Bonn mit. Westfalia gehört seit 2016 zum amerikanischen Automobilzulieferer Horizon Global Corporation.

„Horizon/Westfalia ist bereits jetzt Marktführer bei Anhängerkupplungen“, sagt Kartellamtspräsident Andreas Mundt laut Mitteilung. Nach der Übernahme des drittstärksten Anbieters Brink hätte es nur noch einen wesentlichen Wettbewerber gegeben. „Der Zusammenschluss hätte damit für die Kunden zu erheblichen Nachteilen geführt.“ Daher habe das Kartellamt den Unternehmen angekündigt, die Fusion zu untersagen.

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