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Ifo-Branchenindikator Geschäftslage der deutschen Autobranche hellt sich auf

Die Manager aus der deutschen Autoindustrie blicken optimistischer auf die kommenden Monate. Zuletzt war die Nachfrage aber eher schleppend.

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Die Autobauer rechnen mit einer Zunahme ihres Exportgeschäfts. Allerdings werden die Unternehmen wohl weniger Mitarbeiter benötigen. Quelle: dpa

Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich im Februar ungeachtet des Corona-Lockdowns gebessert. Der entsprechende Branchenindikator des Münchner Ifo-Instituts kletterte auf minus 2,3 Punkte von minus 7,7 im Januar, wie das Institut am Montag mitteilte. Damit halten sich die positiven und negativen Einschätzungen in etwa die Waage.

Zugleich blicken die Manager der monatlichen Umfrage zufolge merklich optimistischer auf die kommenden Monate. „Im Moment herrscht noch Winter bei den Autobauern“, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. „Aber sie freuen sich auf den Frühling.“

Das Barometer für die Erwartungen in den kommenden Monate stieg von plus 15,1 auf plus 37 Punkte. Die Produktion soll deutlich hochgefahren werden: Dieser Indikator klettere auf plus 35,3 Punkte, nach minus 0,5 im Januar. „Der Blick ins Ausland macht die Branche gerade glücklich“, sagte Wohlrabe. Die Autobauer rechnen demnach mit einer Zunahme ihres Exportgeschäfts. Allerdings werden die Unternehmen wohl weniger Mitarbeiter benötigen. Die Beschäftigungspläne sehen weiter einen Arbeitsplatzabbau vor.

Die Nachfrage entwickelte sich vergangenen Monat eher schleppend. Der entsprechende Umfragewert fiel auf minus 3,6 Punkte, nach plus 10,6 im Januar. Der Auftragsbestand legte nur leicht zu, während der Bestand im Fertigwarenlager größer als üblich ist.

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