Industrie Bietergefecht um schwedischen Autoteile-Hersteller Veoneer

Der US-Chiphersteller Qualcomm übertrumpft mit einer Offerte von 4,6 Milliarden Dollar das Angebot des Autozulieferers Magna. Börsianer glauben, dass sich der Bieter-Kampf fortsetzen kann.

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Veoneer erklärte am Sonntag, man sei offen für das Angebot des US-Chipherstellers Qualcomm. Quelle: dpa

Um den schwedischen Autoteile-Hersteller Veoneer ist ein milliardenschwerer Bieter-Kampf entbrannt. Der Konzern erklärte am Sonntag, er sei offen für das Angebot des US-Chipherstellers Qualcomm und werde mit diesem Gespräche führen. Qualcomm hatte vor wenigen Tagen eine 4,6 Milliarden Dollar schwere Offerte für Veoneer vorgelegt.

Damit hatte Qualcomm die österreichisch-kanadischen Magna-Gruppe übertrumpft. Magna hatte zuvor 3,8 Milliarden Dollar geboten und dabei schon das Management des schwedischen Anbieters von Fahrer-Assistenzsystemen auf seiner Seite gehabt.

Am Sonntag erklärte Veoneer allerdings, es gebe in der Vereinbarung mit Magna eine Klausel, die es Veoneer erlaube, sich bei einem höherwertigen Angebot auch die Offerte eines anderen Interessenten anzuschauen. Dies werde Veoneer nun tun.

Börsianer schließen nicht aus, dass sich das Bietergefecht um Veoneeer noch fortsetzen könnte. Vor Bekanntgabe der Magna-Offerte war Veoneer an der Börse mit rund 2,2 Milliarden Dollar bewertet.

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