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Industrie Stahlindustrie fährt Produktion wieder hoch

Die Nachfrage nach Stahl ist in der Coronakrise eingebrochen. Nun fahren die Stahlkocher die Produktion wieder hoch und erreichen das Niveau vom Jahresanfang 2020.

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Die Hochöfen der Stahlproduzenten laufen wieder. Quelle: dpa

Die Stahlindustrie in Deutschland fährt nach den Einbußen durch die Corona-Krise ihre Hochöfen langsam wieder hoch. Im Januar sei die Rohstahlproduktion gegenüber dem Auftakt 2020 um sechs Prozent auf 3,3 Millionen Tonnen gestiegen, teilte die Wirtschaftsvereinigung Stahl am Freitag mit. „Damit hat die Erzeugung wieder den Durchschnittswert von 2019 erreicht, bewegt sich aber weiterhin auf einem relativ niedrigen Niveau.“

Die Schwerindustrie hatte durch die Corona-Krise starke Einbußen hinnehmen müssen. Zehntausende Stahlkocher waren in Kurzarbeit. Inzwischen hat die Nachfrage wichtiger Kunden etwa in der Automobilindustrie, Maschinenbau und Bauindustrie angezogen.

Die Kunden füllen auch ihre Läger wieder auf. Thyssenkrupp, Salzgitter oder Weltmarktführer ArcelorMittal spüren Rückenwind, bleiben aber wegen der ungelösten Corona-Pandemie vorsichtig.

Mehr: Kleine Stahlanbieter treiben mit ihrer technologischen Vision die etablierten Großkonzerne vor sich her. Die Innovationsstrategie ist nun das Maß aller Dinge.

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