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Industrie Thyssen-Krupp-Chef sieht Arbeitsplätze durch Aufspaltung nicht in Gefahr

Guido Kerkhoff weist zwar auf den Wegfall einiger Arbeitsplätze auf der Verwaltungsebene hin, hält einen großen Stellenabbau aber nicht für notwendig.

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Thyssen-Krupp-Chef sieht Stellen durch Aufspaltung nicht in Gefahr Quelle: dpa

Berlin Die geplante Aufspaltung von Thyssen-Krupp wird nach den Worten von Interimschef Guido Kerkhoff keinen größeren Abbau von Arbeitsplätzen nach sich ziehen. Zwar würden wohl auf der Verwaltungsebene einige Stellen wegfallen, aber „aufgrund der Spaltung an sich erwarten wir hier keine größeren Effekte“, sagte er am Freitag im ZDF. Mit Blick auf die Großaktionäre und die Arbeitnehmer sprach Kerkhoff von einer „breiten Unterstützung“ der Vorstandspläne.

Der seit Jahren kriselnde Traditionskonzern soll in zwei börsennotierte Gesellschaften aufgeteilt werden. Das Geschäft mit Aufzügen, Autoteilen, dem Kernanlagenbau und einem Umsatz von rund 16 Milliarden Euro soll abgetrennt werden. In einer zweiten Gesellschaft verbleibt unter anderem der Werkstoffhandel und der Anteil am geplanten Stahl-Gemeinschaftsunternehmen.

Dazu erläuterte Kerkhoff nun, aufgrund der „gesunden Kapitalausstattung, die beide Unternehmen haben werden, werden sie sicherlich die Chancen jeweils auf ihrem Weg besser nutzen können als jetzt“. Zudem erlaube die Aufspaltung die Hebung „signifikanter stiller Reserven“. Eine größere Krisenanfälligkeit von Thyssen-Krupp-Geschäften sehe er nicht.

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