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Industriekonzern Bundesregierung gegen Zerschlagung von Thyssen-Krupp

Die Führungskrise im Essener Dax-Konzern ist auch bei der deutschen Regierung ein Thema – sie fordert eine zukunftsfähige Lösung.

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Thyssen-Krupp: Bundesregierung gegen Zerschlagung Quelle: dpa

Berlin Die deutsche Regierung hat sich gegen eine Zerschlagung von Thyssen-Krupp gewandt. „Die Bundesregierung setzt darauf, dass Thyssen-Krupp als integrierter Industriekonzern erhalten bleibt“, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Mittwoch in Berlin.

Wichtig sei, dass die wesentlichen Akteure im Gespräch blieben. „Ziel muss eine zukunftsfähige Lösung sein.“ Alle Beteiligten müssten konstruktiv zusammenarbeiten. Im Kabinett seien die Vorgänge bei dem Konzern aber kein Thema gewesen, ergänzte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Der Essener Dax-Konzern befindet sich in einer Führungskrise, nachdem Vorstandschef Heinrich Hiesinger zurückgetreten ist und der Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Lehner seinen Abgang angekündigt hat. Sie hatten zuvor mit den Großaktionären über die richtige Strategie gestritten. Eine Zerschlagung des Traditionsunternehmens steht nun im Raum.

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