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Industriekonzern Chemikalie aus BASF-Stammwerk in den Rhein gelaufen

BASF Chemikalie Rhein Quelle: dpa

Eine Chemikalie ist in der Kläranlage des BASF-Stammwerks in Ludwigshafen in „erhöhter Konzentration“ festgestellt worden und auch in den Rhein gelaufen. Von einer Gefährdung für Wasserorganismen geht BASF nicht aus.

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Aus dem BASF-Stammwerk in Ludwigshafen ist nach Angaben des Unternehmens eine Chemikalie in den Rhein ausgelaufen. Ein Ammoniumhydroxid sei in erhöhten Konzentrationen seit dem vergangenen Montag im Auslauf der Kläranlage gemessen worden, teilte der Chemieriese am Freitag mit. Schäden für die Umwelt gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

„Die Emission zur Kläranlage wurde unmittelbar nach Feststellung gestoppt. Die genaue Ursache für die erhöhten Werte wird derzeit ermittelt“, hieß es. Die Chemikalie ist demnach in die Wassergefährdungsklasse 1 (schwach wassergefährdend) eingestuft.

„Aufgrund der geringen ausgetretenen Menge und der Verdünnung im Rhein ist nicht von einer Gefährdung von Wasserorganismen auszugehen“, teilte BASF mit. Trimethylcyclohexylammoniumhydroxid ist schädlich beim Verschlucken und verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden. Das Unternehmen habe die zuständigen Behörden unmittelbar informiert, hieß es. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium habe vorsorglich die Rhein-Anlieger unterrichtet.

Eine Ministeriumssprecherin sagte der Deutschen Presse-Agentur, es handele sich um eine organische Substanz. „Wir haben keine Auswirkungen auf die Lebewesen im Rhein und keine Auffälligkeiten an den Messstationen festgestellt“, teilte sie in Mainz mit.

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