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Industriekonzern General Electric zahlt Milliardenstrafe wegen fauler Hypotheken-Deals

Die Finanztochter soll in den Jahren 2005 bis 2007 falsche Angaben zu den Sicherheiten von Krediten gemacht haben. Nun zahlt GE Milliarden.

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Das Justizministerin hat gegen den Industriekonzern ein Bußgeld über 1,3 Milliarden Euro verhängt. Quelle: dpa

Washington Der US-Industrieriese General Electric (GE) zahlt wegen dubioser Geschäfte vor der Finanzkrise eine hohe Strafe. Der Konzern habe einem Bußgeld von 1,5 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) zugestimmt, teilte das US-Justizministerium am Freitag in Washington mit.

Konkret geht es um Vorwürfe gegen eine frühere GE-Finanztochter, die von 2005 bis 2007 mit Immobilienkrediten besicherte Anleihen im Wert von mehr als 65 Milliarden Dollar ausgegeben und dabei häufig falsche Angaben zum Wert der hinterlegten Hypotheken gemacht haben soll. Durch diese „betrügerische“ Praxis hätten Investoren Milliardenverluste erlitten, so das Justizministerium.

Sogenannte Subprime-Kredite für Immobilienkäufer mit geringer Bonität verloren stark an Wert, nachdem die Preise am US-Häusermarkt ab 2007 unter Druck geraten waren. Die daraus folgenden Verluste gelten als wesentliche Ursache der großen Finanzkrise.

Die USA haben bereits diverse Banken und Hypothekenfinanzierer wegen fauler Wertpapiere zur Rechenschaft gezogen, die solche Kredite bündelten und Anlegern ohne ausreichende Risikowarnungen verkauften. GE hat die Einigung mit dem Justizministerium bereits im Januar angekündigt. Anleger nahmen die Milliardenstrafe deshalb gelassen auf.

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