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Industriekonzern Siemens-Rivale GE braucht im Kraftwerksgeschäft Geduld

Die Kraftwerksparte von GE hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Mittelabfluss verzeichnet. Darum macht GE sich auf eine lange Durststrecke gefasst.

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Die operativen Cashflow-Margen dürften zumindest in den kommenden drei Jahren nicht auf mehr als zehn Prozent steigen. Quelle: dpa

New York Der US-Industriekonzern General Electric macht sich auf eine lange Durststrecke in seinem Kraftwerksgeschäft gefasst. Die Sparte habe im vergangenen Jahr einen deutlichen Mittelabfluss verzeichnet. „Wir erwarten, dass er auch in diesem Jahr deutlich negativ sein wird“, sagte GE-Finanzvorstand Jamie Miller am Mittwoch auf einer Investorenkonferenz von Goldman Sachs. Die operativen Cash-Flow-Margen dürften zumindest in den kommenden drei Jahren nicht auf mehr als zehn Prozent steigen.

Miller raubte den Anlegern die Hoffnung, dass die sechs neuen Aufträge für moderne Gasturbinen im ersten Quartal Anzeichen einer Trendwende seien. Vielmehr seien einige Aufträge schon früher gekommen, die GE eher über das Jahr verteilt erwartet hätte.

Der GE-Rivale Siemens hat sich von der Hoffnung auf eine Erholung des Geschäfts mit Turbinen für konventionelle Großkraftwerke angesichts der Energiewende längst verabschiedet und sieht Überkapazitäten auf dem Markt, der von diesen beiden Konzernen und der japanischen Mitsubishi Hitachi Power Systems dominiert wird.

Siemens und GE hoffen, in den nächsten Jahren milliardenschwere Aufträge aus dem Irak zu bekommen, um die Energieversorgung in dem Land auszubauen. Die Münchner hatten zuletzt eine Vereinbarung mit der irakischen Regierung dazu unterzeichnet. Miller sagte, es gebe für beide Unternehmen „beträchtlichen Spielraum“ für Aufträge aus dem Irak.

Siemens hatte vor einer Woche angekündigt, sein Geschäft mit der Energiebranche auszugliedern und separat an die Börse zu bringen. Miller sagte, er glaube nicht, dass der Schritt Folgen für GE haben werde.

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