Insolvenz Marine will MV-Werftgelände in Rostock kaufen

Die Werftengruppe mit rund 2000 Mitarbeitern hatte Anfang Januar Insolvenz angemeldet. Quelle: dpa

Die Werft soll in ein Marinearsenal umgewandelt werden. Nach Angaben aus dem Umfeld des Insolvenzverwalters könnten dadurch rund 500 Arbeitsplätze gesichert werden.

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Nach der Pleite der MV-Werften in Mecklenburg-Vorpommern wird nun auch eine Lösung für den Standort in Rostock konkreter. Die Bundesregierung habe ein Angebot abgegeben, die Werft in Rostock-Warnemünde zu erwerben, um sie in ein Marinearsenal umzuwandeln, bestätigte das Bundesverteidigungsministerium am Freitag. Die Marine will dort ihre Kapazitäten für die Wartung und Reparatur von Kriegsschiffen erweitern. Insolvenzverwalter Christoph Morgen erklärte, die Angebotsfrist ende mit Ablauf des heutigen Tages. Die bis dahin eingegangenen Angebote würden geprüft und anschließend mit dem Gläubigerausschuss besprochen.

Die Marine will in Rostock, wo sich auch das Marinekommando befindet, als Außenstelle ihres Hauptarsenals in Wilhelmshaven nutzen. Auf dem 65 Hektar großen Gelände der früheren MV Werften könnten nach Angaben aus dem Umfeld des Insolvenzverwalters dadurch rund 500 Arbeitsplätze gesichert werden. Die Werftengruppe mit rund 2000 Mitarbeitern an den drei Standorten Wismar, Rostock und Stralsund hatten Anfang Januar Insolvenz angemeldet.

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Für den MV-Standort in Wismar wurde durch den Einstieg von Thyssen-Krupp Marine Systems (TKMS) für den Militärschiffbau bereits eine Lösung gefunden. TKMS will dort ab 2024 U-Boote bauen und je nach Umfang der Aufträge zwischen 800 und 1500 Arbeitsplätze sichern.

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