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Investor Wilbur Ross Retter für Schifffonds in Not

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Unternehmens-Retter

Das Hamburger Frachtschiff «Taipan» Quelle: dpa

Vor allem Öltanker wären für ihn interessant. Zwischen 2008 und 2011 wurden 24 derartige Fonds aufgelegt, deren Riesenkähne nun auf Ross’ möglicher Einkaufsliste stehen

Es wäre nicht das erste Mal, dass der ehemalige Banker als Retter schwer angeschlagener oder totgesagter Unternehmen aufträte, indem er sie preiswert erwirbt. Ross ist das, was in der angelsächsischen Finanzwelt „vulture“ heißt, zu Deutsch: ein Geier.

Seine Investmentgesellschaft WL Ross & Co. sitzt mit einem Stab von 50 Experten in Manhattan und prüft jedes potenzielle Investment auf Herz und Nieren.

Investments, von denen andere die Finger lassen

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    Der Amerikaner selbst mag die Bezeichnung Geier nicht und betont, dass er marode Firmen kaufe, um sie zu sanieren, nicht um sie zu fleddern. „Ich bin ein langfristiger Investor“, sagt er und verweist auf seine Mehrheitsbeteiligung am Hamburger Schienenlogistiker VTG.

    Die halte er seit 2005 und werde sie auf absehbare Zeit auch nicht abstoßen. „VTG hat den Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen mehr als verdoppelt, seit wir eingestiegen sind, und ist im Moment stark auf Expansionskurs“, sagt Ross.

    Den Ruf des Geiers hat sich der Mittsiebziger, der stets in makellosen dunklen Anzügen auftritt, in seinem Heimatland erworben. Dort wagte er sich an Investments, von denen andere die Finger ließen: angeschlagene Banken.

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