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Kartellprüfung Linde glaubt weiter fest an Praxair-Fusion

Der Industriegasekonzern Linde rechnet fest mit dem Gelingen der Praxair-Fusion. Sie soll trotz schwieriger Kartellprüfung noch 2018 stattfinden.

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Mit der Fusion von Linde und Praxair würde der weltgrößte Industriegaskonzern entstehen. Quelle: dpa

München Der Industriegasekonzern Linde rechnet trotz schwieriger Kartellprüfungen fest mit einem Gelingen der Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair. „Wir arbeiten gemeinsam mit Praxair und im konstruktiven Dialog mit den Wettbewerbsbehörden daran, dass die Fusion in der zweiten Jahreshälfte 2018 vollzogen werden kann“, sagte Linde-Chef Aldo Belloni laut Redetext am Donnerstag auf der Hauptversammlung in München.

Beide Konzerne haben aus aktienrechtlichen Gründen bis zum 24. Oktober Zeit, den im vergangenen Jahr vereinbarten Zusammenschluss zum weltgrößten Industriegasekonzern unter Dach und Fach zu bringen. Bis dahin müssen sie auch die erwarteten Auflagen der Kartellbehörden erfüllen: Die Fusionspartner bereiten sich darauf vor, in den USA und Europa Konzernteile zu verkaufen, um gemeinsam keine marktbeherrschende Stellung zu erreichen.

„Wir machen auch beim Verkaufsprozess Fortschritte und das Interesse an den abzugebenden Unternehmensteilen ist groß“, sagte Belloni. Das Prüfverfahren der EU-Kommission gestaltet sich nach früheren Angaben aufwendiger als erwartet.

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