KMW und Nexter Berlin segnet Panzerfusion ab

Krauss-Maffei Wegmann darf mit seinem französischen Konkurrenten Nexter fusionieren. Die Bundesregierung hat den Weg frei gemacht.

Der Kampfpanzer «Leopard 2 A6» während einer Bundeswehrübung. Quelle: dpa

Die Bundesregierung hat den Weg für die Fusion des Panzerbauers Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit seinem französischen Konkurrenten Nexter zu einem neuen Rüstungsriesen freigemacht. Das Bundeswirtschaftsministerium gab nach einer vertieften Überprüfung grünes Licht für den Zusammenschluss. „Die Prüfung ist mittlerweile abgeschlossen, und die Freigabe wurde erteilt“, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit und bestätigte damit einen Bericht des Magazins „Focus“.

Auch das Bundeskartellamt hatte bereits zugestimmt. Durch den Zusammenschluss wollen KMW und Nexter zu einem führenden europäischen Rüstungsanbieter mit gut 6000 Beschäftigten und rund zwei Milliarden Euro Umsatz aufrücken. Ende Juli hatten beide Seiten die Verträge für die Fusion in Paris unterzeichnet.

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