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Knaus Tabbert Wohnmobilhersteller schafft Wende

Exklusiv

Holländische Wohnwagen-Begeisterung und bayrische Staatshilfe brachten die Wende: Der Wohnmobilhersteller Knaus Tabbert im bayrischen Jandelsbrunn schreibt nach seiner Insolvenz im Jahr 2008 seit nun drei Jahren wieder schwarze Zahlen und ist darum nicht mehr auf die staatliche Bürgschaft über 22,4 Millionen Euro angewiesen.

Knaus-Tabbert-Chef Marcon Quelle: Pressebild

„In wenigen Wochen werden wir die Bankbürgschaft zurückgeben und damit die Länder Bayern und Hessen vorzeitig aus ihren Bürgschaftsverpflichtungen entlassen können“, sagt Knaus-Tabbert-Chef Giovanni Marcon.

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Die Hilfe war Voraussetzung für die Übernahme durch die niederländische Fondsgesellschaft HTP. Deren Chef Wim de Pundert ließ sich Ende 2008 binnen weniger Tage vom Einstieg ins Camping-Business überzeugen. Beim Kauf sicherte er den Erhalt von rund der Hälfte der 1600 Jobs in Jandelsbrunn, im hessischen Mottgers und im ungarischen Nagyoroszi zu und kündigte an, Knaus Tabbert zum Marktführer in Europa zu machen.

Bisher liegt er auf Kurs: Bei Wohnwagen sind die Bayern nach Stückzahlen Europas Nummer zwei hinter dem deutschen Konkurrenten Hobby Fendt und bei Wohnmobilen der fünftgrößte Anbieter. 2011 erzielte Marcon acht Millionen Euro Vorsteuergewinn, 2012 peilt er zwölf Millionen an. HTP hat mehrere Mittelständler gekauft, darunter Autozulieferer wie Reum und Neue Halberg-Guss.

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