Konsumgüterkonzern Henkel fährt mehr Gewinn ein als erwartet

Zuwächse in den Boom-Regionen der Welt lassen bei Henkel die Kassen klingeln. Der Konzern macht mehr Gewinn als im Vorjahr und hebt Rendite für 2013.

Die peinlichsten Produktnamen
In Windeseile: Durch einen Namen wie "Vento" wird ein eigentlich ganz nüchterner Volkswagen in den frühen 90er Jahren in manchen Ländern zum "Furz" auf Rädern. Quelle: Presse
Audi A3 e-tron Quelle: AP/dpa
Mitsubishi Pajero Quelle: dpa/dpaweb
Wenig Gespür bewies Mazda mit dem "Laputa" zumindest für den iberischen Markt Quelle: Presse
Noch ein Beispiel aus Spanien: Lada (hier im Bild) und Chevrolet waren bei den Modellen Nova (No va = "Geht nicht") nicht gerade kreativ. Quelle: Presse
Der Mazda MR2 brachte Franzosen zum Lachen, denn "MRdeux" ausgesprochen erinnert das Modell doch stark an den Begriff "merde" = Scheiße. Quelle: Creative Commons
Und ob ein Auto wirklich Cedric heißen muss, ist auch fraglich. Nissan scheint jedenfalls überzeugt. Auf einen BMW Horst dürften die Kunden allerdings lange warten müssen. Quelle: Mi-ta'smetro Quelle: GNU
Nissan schwört aber nicht erst seit gestern auf skurrile Namen für seine Autos: 1989 stellte der Autobauer auf der Tokyo Motor Show sein Konzeptfahrzeug "Figaro" vor. Außerdem im Sortiment: Gazelle, Gloria, Leopard und Violet. Quelle: Subaru-69 Quelle: GNU
Mit seinem Modell "Pinto" konnte Ford bei Kunden in Brasilien nicht punkten. Dort heißt Pinto "Pimmelchen". Quelle: Presse
Der Wagen sieht aus wie Kampfjet, doch der Name droht eine Panne an. Im Spanischen bedeutet el reventon "Reifenschaden". Quelle: Presse
Aber es muss ja nicht immer Spanien sein, auch im Norden Europas finden sich (zumindest in der Übersetzung) wenig schmeichelhafte Modellbezeichnungen. Im Finnischen etwa ist der Fiat "Uno" ein "Trottel" (Uuno). Der Honda Jazz sollte in Skandinavien ursprünglich als "Fitta" verkauft werden, was eine sehr, sehr vulgäre Umschreibung für das weibliche Geschlecht ist. Und beim Fiat "Regata" dachten in den frühen Achtzigern viele Schweden an eine streitsüchtige Frau. Quelle: Presse
Kein Glücksgriff für den italienischen Markt war beim Rucksack-Golf die Bezeichnung "Jetta". Pechsträhne liegt phonetisch ganz nah, nämlich "ietta". Quelle: Presse
Tchibo-Kaffee Quelle: dpa/dpaweb
Schriftzug von Electrolux Quelle: AP
Persil-Waschmittel Quelle: dpa
Pyramiden Quelle: dpa
Rolls-Royce-Kühlerfigur Quelle: dpa
Emu Quelle: REUTERS
Französischer Käse Quelle: REUTERS
Ob dem Fahrer eines Daihatsu Applause tatsächlich applaudiert wird, wenn er mit dem Wagen vorfährt, ist fraglich. Auch der Hersteller scheint Zweifel gehabt zu haben. Seit dem Jahr 2000 wird das Modell nicht mehr hergestellt. Quelle: Gemeinfrei

Zuwächse in den Boom-Regionen der Welt lassen bei Henkel die Kassen klingeln. Der Konsumgüterkonzern macht dabei mit Persil, Pritt, Schauma & Co mehr Gewinn als erwartet und hob sein Renditeziel für 2013 an, wie Henkel am Dienstag mitteilte. Konzernchef Kasper Rorsted stellt für 2013 nun eine bereinigte Ebit-Marge von 15 statt 14,5 Prozent in Aussicht. Beim Umsatz bekräftigte er sein Ziel eines Anstiegs um drei bis fünf Prozent.
Bereits im dritten Quartal schnitt der Konkurrent der Hamburger Beiersdorf beim Gewinn besser ab als von Experten vorhergesagt. Das bereinigte Ebit stieg um 6,5 Prozent auf 672 Millionen Euro und lag damit 13 Millionen Euro über den Analystenschätzungen. Der Umsatz wurde allerding in dem Zeitraum währungsbedingt geschmälert und lag mit 4,184 Milliarden Euro um 2,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Vorstand bezifferte die Wechselkuseffekte auf 6,7 Prozent.
"In einem zunehmend schwierigen Marktumfeld hat Henkel seine starke Entwicklung im dritten Quartal fortgesetzt und es ist uns gelungen, das Wachstum im Jahresverlauf von Quartal zu Quartal zu verbessern", erklärte Rorsted. "Die bereinigte Umsatzrendite erreichte erstmals über 16 Prozent." Alle Unternehmensbereiche - Waschmittel, Kosmetik und Klebstoffe - hätten zum Wachstum beigetragen.

© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%