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Konsumgüterkonzern Henkel fährt mehr Gewinn ein als erwartet

Zuwächse in den Boom-Regionen der Welt lassen bei Henkel die Kassen klingeln. Der Konzern macht mehr Gewinn als im Vorjahr und hebt Rendite für 2013.

Die peinlichsten Produktnamen
In Windeseile: Durch einen Namen wie "Vento" wird ein eigentlich ganz nüchterner Volkswagen in den frühen 90er Jahren in manchen Ländern zum "Furz" auf Rädern. Quelle: Presse
Audi A3 e-tron Quelle: AP/dpa
Mitsubishi Pajero Quelle: dpa/dpaweb
Wenig Gespür bewies Mazda mit dem "Laputa" zumindest für den iberischen Markt Quelle: Presse
Noch ein Beispiel aus Spanien: Lada (hier im Bild) und Chevrolet waren bei den Modellen Nova (No va = "Geht nicht") nicht gerade kreativ. Quelle: Presse
Der Mazda MR2 brachte Franzosen zum Lachen, denn "MRdeux" ausgesprochen erinnert das Modell doch stark an den Begriff "merde" = Scheiße. Quelle: Creative Commons
Und ob ein Auto wirklich Cedric heißen muss, ist auch fraglich. Nissan scheint jedenfalls überzeugt. Auf einen BMW Horst dürften die Kunden allerdings lange warten müssen. Quelle: Mi-ta'smetro Quelle: GNU

Zuwächse in den Boom-Regionen der Welt lassen bei Henkel die Kassen klingeln. Der Konsumgüterkonzern macht dabei mit Persil, Pritt, Schauma & Co mehr Gewinn als erwartet und hob sein Renditeziel für 2013 an, wie Henkel am Dienstag mitteilte. Konzernchef Kasper Rorsted stellt für 2013 nun eine bereinigte Ebit-Marge von 15 statt 14,5 Prozent in Aussicht. Beim Umsatz bekräftigte er sein Ziel eines Anstiegs um drei bis fünf Prozent.
Bereits im dritten Quartal schnitt der Konkurrent der Hamburger Beiersdorf beim Gewinn besser ab als von Experten vorhergesagt. Das bereinigte Ebit stieg um 6,5 Prozent auf 672 Millionen Euro und lag damit 13 Millionen Euro über den Analystenschätzungen. Der Umsatz wurde allerding in dem Zeitraum währungsbedingt geschmälert und lag mit 4,184 Milliarden Euro um 2,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Vorstand bezifferte die Wechselkuseffekte auf 6,7 Prozent.
"In einem zunehmend schwierigen Marktumfeld hat Henkel seine starke Entwicklung im dritten Quartal fortgesetzt und es ist uns gelungen, das Wachstum im Jahresverlauf von Quartal zu Quartal zu verbessern", erklärte Rorsted. "Die bereinigte Umsatzrendite erreichte erstmals über 16 Prozent." Alle Unternehmensbereiche - Waschmittel, Kosmetik und Klebstoffe - hätten zum Wachstum beigetragen.

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