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Kooperation mit CATL Neue Tesla-Batterie soll E-Autos günstiger machen

Tesla will Insidern zufolge in seinem Model 3 in China bis Anfang 2021 neue Akkus verbauen. Die neue Technik soll günstiger und langlebiger sein.

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Tesla arbeitet auch an der Einführung eine hochautomatisierten Batterieherstellung, um die Arbeitskosten zu senken. Quelle: Reuters

Tesla-Chef Elon Musk treibt Insidern zufolge seine Pläne zur Einführung einer besonders günstigen Batterietechnik voran, die Elektroautos konkurrenzfähig mit herkömmlichen Benzinern machen soll. Die neuen Akkus, die auf eine Lebensdauer von einer Million Meilen ausgelegt seien, wolle der US-Elektroautopionier noch im Laufe dieses oder Anfang nächsten Jahres in seinem Model 3 zunächst in China einbauen, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Technologie sei gemeinsam mit dem chinesischen Batteriehersteller CATL entwickelt worden und soll ohne das teure Schwermetall Kobalt auskommen. Die Neuentwicklung ist Teil einer umfassenden Strategie von Tesla, in der gebrauchte Akkus recycelt werden und es dem umtriebigen Unternehmer aus dem Silicon Valley so erlauben, groß ins Energiegeschäft einzusteigen.

Vor einigen Jahren hatte der Milliardär bereits in Südaustralien einen Auftrag an Land gezogen, einen Batteriepark zu errichten, bei dem gebrauchte Lithium-Ionen-Akkus zu einem großen Batteriepark zusammengeschlossen wurden. Die Anlage dient dazu, Strom aus Windenergie zu speichern und an windarmen Tagen abzugeben.

Tesla arbeitet außerdem an der Einführung eine hochautomatisierten Batterieherstellung, um die Arbeitskosten zu senken. Das Verfahren soll in Fabriken eingesetzt werden, die laut den Insidern bedeutend größer sein sollen, als Teslas Giga-Fabrik in Nevada.

Bereits im Februar hatte Reuters berichtet, dass CATL ein neues Verfahren entwickelt habe, um die Dichte und Sicherheit der Batterien zu erhöhen. Bei dieser Cell-to-pack-Technologie werden die Zellen direkt in den Batteriepack integriert. Bislang werden die Akkus zunächst in Modulen verbaut, die wiederum zu Batteriepacks zusammengebaut werden. Auch dadurch sollen die Kosten sinken.

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