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Kritik an Rückrufaktion Daimler Trucks muss in den USA Millionen-Bußgeld zahlen

Wegen zu spät zurückgerufenen Fahrzeugen hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA die Lkw-Tochter zu 30 Millionen Dollar Strafe verdonnert. Daimler will zahlen.

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Bereits im Dezember 2019 hatte die Daimler-Tochter Mercedes Benz USA eine Strafzahlung von bis zu 20 Millionen Dollar akzeptiert. Quelle: dpa

Die Daimler Lkw-Tochter hat in den USA ein Bußgeld von bis zu 30 Millionen Dollar für ihren Umgang mit einer Rückrufaktion akzeptiert. Daimler Trucks North America müsse zehn Millionen Dollar direkt zahlen, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Donnerstag mit. Sie wirft Daimler vor, Fahrzeuge zu spät zurückgerufen und nicht alle nötigen Berichte vorgelegt zu haben. Fünf Millionen Dollar müsse Daimler in Programme investieren, die bei der Entdeckung von möglichen Sicherheitslücken helfen sollen.

Sollte Daimler sich nicht an die Abmachungen halten, drohten weitere 15 Millionen Dollar Strafe. „Wir begrüßen, dass wir die Angelegenheit beilegen können“, teilte Daimler Trucks mit. Das Unternehmen konzentriere sich darauf, sichere, effiziente und verlässliche Fahrzeuge zu bauen.

Bereits im Dezember 2019 hatte die Daimler-Tochter Mercedes Benz USA eine Strafzahlung von bis zu 20 Millionen Dollar akzeptiert. Auch in diesem Fall hatte die NHTSA dem Konzern vorgeworfen, Autobesitzer nicht früh genug informiert zu haben.

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