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Laborausrüster Sartorius hebt Umsatzprognose an

Vor allem in der Region Amerika und in der Sparte „Bioprocess Solutions“ konnte das Göttinger Unternehmen ein deutliches Wachstum verzeichnen.

Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im niedersächsischen Göttingen. Quelle: dpa

FrankfurtEin unerwartet starkes Geschäft mit der biopharmazeutischen Industrie stimmt den Laborausrüster Sartorius zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr. Das Göttinger Unternehmen hob am Dienstag seine Umsatzprognose für 2018 an und geht zu konstanten Wechselkursen nun von einem Umsatzwachstum von etwa zwölf bis 15 Prozent aus. Bislang war ein Zuwachs von neun bis zwölf Prozent in Aussicht gestellt worden.

Sartorius rechnet unverändert mit einem Anstieg der operativen Umsatzrendite von rund 0,5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreswert von 25,1 Prozent.

Im ersten Halbjahr kam Sartorius auf eine Rendite von 25 Prozent. Der Betriebsgewinn erhöhte sich trotz negativer Währungseffekte vor allem im ersten Quartal um mehr als neun Prozent auf 189,5 Millionen Euro. Der Umsatz legte um acht Prozent auf gut 758 Millionen Euro zu, wechselkursbereinigt lag das Plus bei knapp zwölf Prozent.

Dabei erzielte Sartorius das stärkste Wachstum in der Region Amerika und das Geschäft in der Sparte Bioprocess Solutions, die Technologien für die Herstellung von Biopharmazeutika anbietet, entwickelte sich besser als erwartet.

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