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Laufendes EU-Verfahren Brauereikonzern AB InBev soll Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission drohen

Der weltgrößten Brauerei-Konzern soll Importe zweier seiner eigenen Biersorten nach Belgien verhindert haben. Um die Sorten dort teurer anzubieten.

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Dem weltgrößten Brauereikonzern droht eine EU-Wettbewerbsstrafe. Quelle: Reuters

Brüssel Dem weltgrößten Brauerei-Konzern Anheuser-Busch InBev droht Insidern zufolge eine Strafe der EU-Kommission wegen Wettbewerbsverstößen in Belgien. Dies sei ungeachtet der laufenden Verhandlungen der Fall, sagten mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Allerdings werde es noch dauern, bis eine formelle Entscheidung bekanntgegeben werde. Stellungnahmen der Kommission und von AB InBev lagen zunächst nicht vor.

Die EU hatte dem Konzern im vergangenen Jahr vorgeworfen, Importe seiner Jupiler- und Leffe-Biere von Frankreich und den Niederlanden nach Belgien zu behindern. Dort verkauft AB InBev die Sorten zu einem höheren Preis. Die Kommission kann Strafen in Höhe von zehn Prozent des weltweiten Umsatzes verhängen.

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