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Lichtkonzern AMS kommt auf 59,9 Prozent an Osram

Der österreichische Sensor-Spezialist hat kaum mehr Osram-Aktien eingesammelt. Normalerweise nutzen passive Investoren die Nachfrist, um ihre Papiere anzudienen.

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AMS braucht mittelfristig 75 Prozent an Osram. Quelle: Reuters

Der österreichische Sensor-Spezialist AMS hat kaum weitere Osram-Aktionäre zum Verkauf ihrer Aktien bewegen können. Zum Ende der zweiwöchigen Nachfrist kommt AMS auf 59,9 Prozent an dem Münchner Lichttechnik-Konzern, wie die Österreicher am Donnerstag mitteilten.

Das ist nur wenig mehr als die 59,3 Prozent, die AMS sich schon während der regulären Frist gesichert hatte. Der Vollzug der Transaktion werde im zweiten Quartal dieses Jahres erwartet.

Normalerweise nutzen passive Investoren wie Indexfonds die Nachfrist, um ihre Papiere anzudienen. Doch lag die Osram-Aktie während der gesamten zwei Wochen deutlich über den von AMS gebotenen 41 Euro, so dass es für die Anleger deutlich lukrativer war, am Markt zu verkaufen. Am Montag schlossen Osram bei 44,15 Euro.

AMS braucht mittelfristig 75 Prozent an Osram, um Zugriff auf die Finanzmittel des Münchner Traditionskonzerns zu erhalten und damit die Kredite für die rund 4,6 Milliarden Euro teure Übernahme tilgen zu können. Doch horten Hedgefonds Osram-Aktien, um die Österreicher später zu einem höheren Abfindungsangebot zu zwingen.

Mehr: Osram-Chef Olaf Berlien sorgt sich, dass die Integration des Lichtkonzerns nicht gelingen könnte. Auch Aufsichtsrats-Vize Klaus Abel blickt skeptisch auf den Sensorikspezialisten AMS.

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