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Lichtkonzern Osram verkleinert den Vorstand vor AMS-Übernahme

Der Konzern streicht den Posten des Technologievorstands in seiner Unternehmensstruktur. Der Osram-Vorstand hat dadurch nur noch zwei Mitglieder.

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Das Unternehmen war schon vor Corona in der tiefen Krise und hatte über mehrere Quartale tiefrote Zahlen vorgelegt. Quelle: dpa

Nach dem Verlust seiner Unabhängigkeit verkleinert der Münchner Beleuchtungshersteller Osram seinen Vorstand. Der Posten des Technologievorstands wird gestrichen, künftig hat Osram damit nur noch zwei Vorstandsmitglieder, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte.

„Daher wird der Osram-Aufsichtsrat mit Technologievorstand Stefan Kampmann (57) im besten Einvernehmen in Verhandlungen über eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages eintreten“, hieß es in der Mitteilung.

Die Osram-Aktionäre hatten in dieser Woche dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der neuen österreichischen Muttergesellschaft AMS zugestimmt. Technologiechef Kampmann wird nun offenbar nicht mehr gebraucht: Es sei absehbar, dass die Technologieressorts im vereinten Konzern gebündelt würden, hieß es in der Mitteilung.

An diesem Freitag will Osram seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen. Das Unternehmen war schon vor Corona in der tiefen Krise und hatte über mehrere Quartale tiefrote Zahlen vorgelegt.

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