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Lkw-Hersteller Traton bekommt Chip-Engpässe zu spüren

Der Halbleitermangel trifft auch die VW-Tochter hart. Der Absatz des Lkw-Herstellers dürfte im dritten und vierten Quartal niedriger ausfallen als geplant.

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Die Autobranche kämpft seit Längerem mit Engpässen bei Halbleitern und musste immer wieder Kurzarbeit in den Werken anmelden. Quelle: © 2019 Bloomberg Finance LP

Der Lkw-Hersteller Traton bekommt den Chipmangel zu spüren und stimmt auf einen Verkaufsdämpfer in der zweiten Jahreshälfte ein. Der Absatz dürfte im dritten Quartal deutlich niedriger ausfallen als geplant, teilte die Volkswagen-Tochter am Mittwoch mit. Auch für das vierte Quartal werde mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet. Eine Prognose für die Zeit danach könne nicht gegeben werden, hieß es weiter. An der Börse gaben die Aktien im Frankfurter Frühhandel mehr als drei Prozent nach.

Vor allem der Anstieg der Corona-Infektionen in Malaysia und der anschließende Lockdown habe die Versorgung mit Chips deutlich erschwert, erklärte Traton. „Doch in den weltweiten Lieferketten mangelt es derzeit nicht nur an Halbleitern, es fehlen auch zahlreiche weitere Produkte“, sagte Traton-Chef Matthias Gründler. Von den Engpässen seien alle Marken betroffen, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Zu Traton gehören die Marken Scania, MAN, VW Nutzfahrzeuge und Navistar.

Die Autobranche kämpft seit längerem mit Engpässen bei Halbleitern und musste immer wieder Kurzarbeit in den Werken anmelden.

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