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Lkw-Konzern VW-Tochter Traton fordert Kaufanreize für Lastwagen

Die Lastwagentochter von VW konnte im ersten Quartal erheblich weniger Fahrzeuge verkaufen. Vorstandschef Renschler fordert Investitionsanreize.

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Traton bereitet sich auf einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal vor. Quelle: dpa

Die VW-Lastwagentochter Traton, zu der die Marken MAN und Scania gehören, fordert europaweite Kaufanreize für Lastwagen. Die Verkäufe seien im ersten Quartal um 20 Prozent auf 46.000 Lastwagen und Busse gesunken, der Betriebsgewinn sei um zwei Drittel auf 161 Millionen Euro gefallen, teilte Traton am Montag in München mit.

„Wir bereiten uns zudem auf einen erheblichen Umsatz- und Ergebnisrückgang im zweiten Quartal vor“, sagte Finanzvorstand Christian Schulz. Das Augenmerk liege jetzt auf der Sicherung der Zahlungsfähigkeit.

Vorstandschef Andreas Renschler forderte „in Europa kurzfristig Investitionsanreize zur umweltfreundlichen Erneuerung der Lkw-Flotten, um die Krise in diesem systemkritischen Sektor zu überwinden“. Damit könnte die im Schnitt zwölf Jahre alte Lastwagenflotte mit sparsameren Modellen erneuert werden, sagte Renschler, der auch dem VW-Konzernvorstand angehört.

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