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Machtkampf beim Autozulieferer ZF-Aufsichtsratschef Behr tritt zurück

Eskalation im Machtkampf beim Automobilzulieferer ZF: Aufsichtsratschef Giorgio Behr tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Grund ist ein Streit mit der Stadt Friedrichshafen, die über eine Stiftung 93 Prozent an ZF hält.

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Quelle: dpa

Der Machtkampf bei ZF-Friedrichshafen eskaliert. Aufsichtsratschef Giorgio Behr tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Die Mitarbeiter wurden vor Kurzem informiert. „Ich möchte einer Verjüngung des Aufsichtsrates nicht im Wege stehen sowie anderen möglichen Veränderungen“, sagte Behr, der zehn Jahre das Amt innehatte. Offensichtlich möchte Behr keinen Strategiewechsel mittragen. Im Handelsblatt hatte Behr noch seinen Rückzug mit Ablauf seiner Amtszeit Ende März 2018 angekündigt.

Hintergrund sind offensichtlich Bestrebungen des Eigentümers, ins Geschäft einzugreifen. Die von der Stadt Friedrichshafen beherrschte Zeppelin-Stiftung besitzt 93 Prozent der Anteile. Die Stiftung hatte kürzlich eine massive Erhöhung der Ausschüttung von 50 auf 160 Millionen Euro durchgesetzt und in den vergangenen Monaten maßgeblich die Übernahme des Bremsenherstellers Wabco verhindert.

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