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Manipulationen bei Mitsubishi Autobauer rechnet mit Verlust

Als Folge des Absatz-Rückgangs und Entschädigungen von bis zu einer halben Milliarde Euro rechnet Mitsubishi für das Geschäftsjahr mit einem Verlust. Der Autobauer hatte über Jahre bei Spritverbrauchstests getrickst.

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Japans sechstgrößter Autoproduzent hatte im April zugegeben, bei Untersuchungen zum Treibstoffverbrauch über Jahre getrickst zu haben. Quelle: dpa

Tokio Der Skandal um manipulierte Spritverbrauchstests wird Mitsubishi einem Medienbericht zufolge in diesem Geschäftsjahr einen Verlust einbrocken. Dies sei die Folge des Absatz-Rückgangs und der Entschädigungszahlungen, berichtete die Agentur Kyodo am Dienstag.

Der japanische Autobauer wollte sich nicht dazu äußern. Mitsubishi hatte Kunden vergangene Woche Entschädigungen über insgesamt mehr als eine halbe Milliarde Euro angeboten.

Japans sechstgrößter Autoproduzent hatte im April zugegeben, bei Untersuchungen zum Treibstoffverbrauch über Jahre getrickst zu haben. Nissan will nun bei dem in Turbulenzen geratenen Konkurrenten mit umgerechnet rund zwei Milliarden Euro einsteigen und dort die Kontrolle übernehmen.

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