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Medienbericht Daimler kürzt Absatzziel für Elektro-SUV EQC drastisch

Der Autobauer kann nicht genug Batterien produzieren und kürzt einem Medienbericht zufolge sein Absatzziel für den Elektro-SUV EQC deutlich.

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Daimler hat sein Absatzziel für den Elektro-SUV einem Medienbericht zufolge kräftig gekürzt. Quelle: Bloomberg

Nachschubprobleme zwingen Daimler einem Magazinbericht zufolge zur Halbierung seines Absatzziels für den Elektro-SUV Mercedes-Benz EQC im laufenden Jahr. Weil Daimler nicht genug Batterien produzieren könne und der Hersteller LG Chem nicht genug Zellen liefere, habe Daimler-Chef Ola Källenius das Ziel von ursprünglich 50.000 bis 60.000 auf gut 30.000 Fahrzeuge gekürzt, berichtete das „Manager Magazin“ am Donnerstag unter Berufung auf Insider. Im vergangenen Jahr habe Daimler 25.000 Autos vom Typ EQC verkaufen wollen, aber nur 7000 gebaut.

Daimler erklärte lediglich, Mercedes-Benz könne die Nachfrage nach dem EQC derzeit nicht bedienen. Der Konzern arbeite kontinuierlich an einer weiteren Steigerung der Auslieferungszahl, teilte eine Sprecherin mit.

Mit dem Nachschub an Batteriezellen kämpfen mehrere Hersteller, während ihnen die EU-Kommission mit Vorgaben zur Verringerung der CO2-Emissionen im Nacken sitzt. Wenn die Autobauer die Grenze von durchschnittlich 95 Gramm CO2 je gefahrenem Kilometer reißen, müssen sie im kommenden Jahr hohe Bußgelder zahlen. Jedes verkaufte Elektroauto hilft den Herstellern, den Durchschnittswert der Neuwagenflotte zu senken.

Berechnungen des Beratungsunternehmens PA Consulting zufolge kam Daimler im Jahr 2018 auf 130,4 Gramm und muss den Wert bis 2021 auf 103,1 Gramm senken. Anderenfalls droht dem Konzern diesen Berechnungen zufolge ein Bußgeld von 997 Millionen Euro. Für 2019 liegen noch keine entsprechenden Zahlen zum CO2-Ausstoß vor.

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