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Medikament Bayer will weitere Zulassung für Xarelto

Xarelto soll Bayers neues Medikament gegen Blutgerinsel im Herzen werden. Der Konzern hat eine Zulassung für die Behandlung in Europa beantragt. Xarelto darf für die Prävention von Schlaganfällen eingesetzt werden.

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Xarelto könne bis zu 2 Milliarden Umsatz bringen, so Bayer. Quelle: dpa

Düsseldorf Der Pharmakonzern Bayer will sein wichtigstes neues Medikament Xarelto (Rivaroxaban) für weitere Behandlungen einsetzen. Nachdem die EU grünes Licht für die Markteinführung zur Schlaganfall-Prävention gegeben hat, beantragte Bayer nun die Zulassung für die Behandlung von Patienten nach einem akuten Koronarsyndrom (ACS), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte.

Das Koronarsyndrom entsteht, wenn ein Blutgerinnsel eine Herzkranzarterie blockiert und so die Blutversorgung des Herzens vermindert. Dies kann einen Herzinfarkt auslösen. „Die Einreichung von Rivaroxaban zur Sekundärprävention nach akutem Koronarsyndrom ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung dieses Produkts“, erklärte Vorstand Kemal Malik.

Bayer traut Xarelto - für alle Anwendungsgebiete zusammen - einen Spitzenumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro zu. Auch in den USA will Bayer einen Zulassungsantrag für die Behandlung von ACS-Patienten einreichen.

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