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Medikamente Novartis will Generika-Sparte nicht verkaufen

Der Schweizer Pharmakonzern will sich nicht von seinen Generika-Sparten Sandoz und Hexal trennen. Stattdessen sollen die Unternehmen mehr Autonomie erhalten.

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Der Schweizer Pharmariese verkaufte zuletzt ein Generika-Portfolio in den USA. Quelle: Reuters

Zürich Novartis-Chef Vas Narasimhan hat Spekulationen über einen Verkauf der Generika-Tochter Sandoz eine Absage erteilt. „Nein, wir werden diese Geschäfte nicht verkaufen“, sagte Narasimhan der „Süddeutschen Zeitung“ vom Samstag auf die Frage, ob sich der Schweizer Pharmariese im Zuge der seiner Neuausrichtung von den Generika-Sparten Sandoz und Hexal trennen wolle.

Sandoz sei einer der weltweit größten Hersteller von Nachahmer-Medikamenten. „Wir werden das Unternehmen innerhalb von Novartis autonomer machen, damit es wettbewerbsfähiger wird.“ Auch Hexal in Deutschland bleibe im Konzern erhalten. Es sei gut dass Novartis beide Marken in Deutschland habe. „Hier wird es keine Änderungen geben.“

Für den Umbau von Sandoz hat Narasimhan, der seit dem vorigen Jahr an der Konzernspitze steht und das Unternehmen im Eiltempo neu ausrichtet, 18 Monate bis etwa Mitte nächsten Jahres ins Auge gefasst. Der Amerikaner hatte angekündigt, über die Zukunft von Sandoz nach der Umgestaltung der Sparte zu einer selbstständigen Einheit zu entscheiden.

Ein Generika-Portfolio in den USA hat Novartis bereits verkauft. Hier lastet der anhaltende Preisdruck für Nachahmer-Medikamente auf den Geschäften. Der Wechsel an der Sandoz-Spitze im März hatte Spekulationen über eine Abspaltung der Sparte zusätzliche Nahrung gegeben. Novartis ist zudem nach der Abspaltung der Augenheilsparte Alcon Anfang April nun rein auf Arzneimittel ausgerichtet.

Mehr: Der perfekte Mensch: So lässt sich das eigene Erbgut verändern.

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