Medizintechnik: Behörde bemängelt Rückruf von Philips-Beatmungsgeräten
Die Aktien des Konzerns gingen nach dem Rückruf der Beatmungsgeräte um fast acht Prozent ins Minus.
Foto: REUTERSDie US-Gesundheitsbehörde FDA zeigt sich unzufrieden über das Vorgehen des niederländischen Medizintechnik-Konzerns Philips bei seinem Rückruf defekter Beatmungsgeräte. Philips solle zusätzliche Tests über das Risiko für jene Menschen durchführen, die die zurückgerufenen Geräte verwendet haben, forderte die FDA in der Nacht zu Freitag. „Das ist eine schlechte Nachricht“, sagten die Analysten von Bernstein.
Die Behörde sei offenbar immer noch nicht zufrieden mit der Art und Weise, wie Philips den Rückruf handhabt. Das Unternehmen reagierte bislang nicht mit einer Stellungnahme. Die lang andauernde Rückrufaktion hatte in den Jahren 2021-2022 mehr als zwei Drittel des Marktwerts von Philips vernichtet. Die Aktien des an der Amsterdamer Börse gelisteten Konzerns fielen in der Folge um fast acht Prozent ins Minus.