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Medizintechnik Philips senkt Gewinnausblick – USA kaufen weniger Beatmungsgeräte

Trotz der grassierenden Corona-Pandemie hat die US-Regierung eine Bestellung von Beatmungsgeräten storniert. Das lässt den Gewinn von Philips sinken.

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Eine Teilstornierung eines Großauftrags der USA für Beatmungsgeräte verdüstert die Gewinnaussichten des Medizintechnikkonzerns Philips für dieses Jahr. Von den im April durch die US-Regierung bestellten 43.000 Geräten würden lediglich 12.300 ausgeliefert, teilten die Niederländer am Montag in Amsterdam mit.

Die Auftragslage sei weiterhin solide, erklärte Konzernchef Frans van Houten. Der Konzern blickt nun jedoch etwas vorsichtiger auf die Gewinnentwicklung. Während der Umsatz im laufenden Jahr auf vergleichbarer Basis weiterhin leicht zulegen dürfte, werde die bereinigte operative Marge (Ebita) nun wohl auf dem Vorjahresniveau liegen, hieß es. Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen im Juli hatte der Manager noch einen Margenanstieg in Aussicht gestellt.

Die Niederländer hatten mit Überschwappen der Corona-Pandemie in den westlichen Teil der Welt von zahlreichen Regierungen ab März viele Aufträge unter anderem für Beatmungsgeräte erhalten. Wegen des US-Großauftrags hatte Philips etwa die Fertigung in den USA ausgebaut und dort mehrere hundert Mitarbeiter eingestellt. Die Covid-19-Pandemie sei weit von ihrem Ende entfernt, kommentierte van Houten, der sich ob der Stornierung „enttäuscht“ zeigte.

Mehr: Strategieschwenk auf Medizintechnik: Philips-Chef meistert die Coronakrise

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