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Milliardendeal US-Regierung sieht Bayer-Monsanto-Deal kritisch – Aktien knicken ein

Die milliardenschwere Übernahme von Monsanto stößt offenbar in den USA auf Probleme. Die US-Regierung soll weitere Verkäufe von Bayer fordern.

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Die Übernahme des Saatgutkonzerns durch Bayer stößt bei den US-Behörden offenbar auf Widerstand. Quelle: Reuters

Düsseldorf Der Agrochemie- und Pharmakonzern Bayer stößt mit seiner geplanten Übernahme von Monsanto nach einem Medienbericht auf Probleme in den USA. Die Wettbewerbsabteilung des US-Justizministeriums sei nicht von Bayers Vorschlägen überzeugt, richtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die von den Deutschen angebotenen Verkäufe von Unternehmensteilen gingen den Beamten nicht weit genug, hieß es. Bayer müsste sich von mehr Geschäften trennen, als bisher vorgeschlagen. Sowohl Vertreter von Bayer und Monsanto als auch vom Justizministerium wollten sich auf Anfrage von Bloomberg nicht äußern.

Die Monsanto-Aktie gab bei Bekanntwerden des Berichts stark nach und lag am Nachmittag mit 4,7 Prozent im Minus. Auch die Bayer-Aktie gab ihre Gewinne im späten Handel ab und notierte 1,2 Prozent im Minus.

Vor kurzem hatte Bayer für die geplante Übernahme des US-Saatgutproduzenten Monsanto eine weitere Hürde genommen und in China unter Bedingungen grünes Licht bekommen.

Bereits Anfang März hatte Bayer einen möglichen Verkauf der Gemüsesaatgut-Aktivitäten an den Konkurrenten BASF angekündigt. Mit diesem Schritt hofft Bayer auch die EU-Kommission zu überzeugen, die Bedenken wegen des Monsanto-Kaufs hat.

Die EU hat eine Prüffrist bis Anfang April festgesetzt. Auch das US-Justizministerium könnte laut eines früheren Medienberichts bis Anfang April eine Entscheidung treffen.

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