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Mittel gegen Blutkrebs Britische Behörde lehnt Einsatz von teurem Novartis-Medikament ab

Novartis soll einen vertraulichen Abschlag auf den Preis von 282.000 Pfund pro Patient angeboten haben. Für die Briten ist das aber noch zu teuer.

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Der Schweizer Pharmakonzern hat das Blutkrebs-Medikament „Kymriah“ auf den Markt gebracht. Quelle: Reuters

London Eine britische Behörde lehnt den Einsatz eines teuren Novartis-Medikaments zur Behandlung von Erwachsenen mit Blutkrebs ab. Kymriah sei nicht kostenwirksam, teilte NICE, die über den Einsatz von Medikamenten im öffentlichen Gesundheitssystem in England und Wales entscheidet, mit. Novartis habe einen vertraulichen Abschlag auf den Listenpreis von 282.000 Pfund pro Patient angeboten, aber dies sei immer noch über dem Niveau, das als vertretbarer Mitteleinsatz angesehen werde.

NICE begrüßte „weitere Gespräche“ zur Kostenwirksamkeit von Kymriah. Eine ähnliche Arznei von Gilead hatte die Behörde ebenfalls abgelehnt. Dagegen hatte NICE vor zwei Wochen grünes Licht für den Einsatz von Kymriah bei Kindern und Jugendlichen mit einer aggressiven Form von Leukämie gegeben.

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